
La Cappuccina
La Cappuccina— Weingut, Profil & Sortiment
TOP-Bioweine von vulkanischen Böden im Veneto. 37032 Monteforte D´Alpone.
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La Cappuccina Madego Rosso Veneto IGT BIO 2020
La Cappuccina Fontègo Soave DOC BIO 2021
La Cappuccina Arzimo Recioto di Soave DOCG BIO 2018
La Cappuccina Campo Buri Rosso Veneto IGT BIO trocken 2018
Stil & Handschrift
La Cappuccina wirkt im Sortiment klar von Herkunft und Frische her gedacht: Bio, vulkanische Böden bei Monteforte d’Alpone und mit Soave ein Gebiet, in dem Garganega eher über Spannung, Salz und gelbe Frucht als über Schwere kommt. Aus den verfügbaren Daten lässt sich vor allem ein schlanker, geradliniger Stil ableiten, nicht ein Ausbau auf viel Holz oder oxidative Breite; wahrscheinlicher ist ein Fokus auf klare Frucht und Präzision. Gleichzeitig zeigt das Gut keine Einbahnstraße, sondern Spannweite: vom trockenen Soave wie dem Fontègo bis zum süßen Recioto di Soave Arzimo. Das spricht für Weine, die die Rebsorte und den vulkanischen Untergrund lesbar halten wollen, statt alles mit Kellertechnik zuzudecken. Kurz gesagt: eher frisch und bodenbezogen als üppig, eher konturiert als laut.
Lage & Anbaugebiet
La Cappuccina sitzt in Monteforte d’Alpone im östlichen Veneto, also im Kerngebiet von Soave, genauer in den Hügeln östlich von Verona. Damit liegt das Gut vor allem in der Soave-Zone; im Sortiment tauchen neben Soave DOC auch Recioto di Soave DOCG und Rosso Veneto IGT auf, also Weißweine aus der klassischen Appellation und Rotweine unter der breiteren Regionalbezeichnung. Prägend sind hier die vulkanischen Böden, für die Soave bekannt ist: Sie geben den Weinen oft eine straffe, salzige, leicht rauchige Mineralität statt bloßer Frucht. Das Klima ist kontinental geprägt, wird in den Hügellagen aber durch Luftzug und deutliche Tag-Nacht-Unterschiede ausbalanciert, was Frische und klare Säure erhält. Die Weinberge in den Colli rund um Monteforte bringen so meist eher präzise, herbe, geradlinige Weine hervor als breite, schwere Typen.
Passt zu
Zu La Cappuccina passt zuerst die einfache, kluge Küche aus dem Veneto: Risotto all’onda mit weißem Spargel aus Verona, Baccalà alla Vicentina mit Polenta oder auch Bigoli mit Sardinen und etwas Zitronenabrieb. Der Kern der Linie scheint klar bei Soave-Stilistik von vulkanischen Böden zu liegen, also bei heller Frucht, Frische und oft auch einer feinen salzigen, leicht herben Kante. Genau deshalb funktionieren cremige Texturen so gut: Das Risotto nimmt die Säure auf, ohne den Wein stumpf zu machen, und der Stockfisch mit Polenta gibt genug Substanz, damit die mineralische Spannung nicht ins Leere läuft. Zu Fisch, Kräutern, Olivenöl und sanfter Bitterkeit aus Gemüse zeigt so ein Wein meist seine ruhigste, präziseste Seite. Für den süßen Recioto ist dann Monte Veronese mit Mostarda oder eine schlichte Mandelcrostata die stimmigste Verlängerung.
Venetien, Gardasee
Der Gardasee liegt im Westen Venetiens, rund um den Ostrand des Sees bis in die Provinz Verona. Die Region ist vom großen Wasserkörper des Lago di Garda geprägt, der das Klima mildert, dazu kommen Moränenhügel und die Nähe zu den Voralpen. So treffen hier alpiner Einfluss und vergleichsweise milde Temperaturen aufeinander.
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