Château Saransot-Dupré Bordeaux blanc sec 2022 0.75l
Der Wein
Dieser trockene Bordeaux blanc von Château Saransot-Dupré ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie viel Charme und Ausdruck ein weißer Wein aus dem Bordelais haben kann. Schon beim ersten Duft zeigt er sich offen und einladend: Melone, Zitrusfrüchte und ein Hauch Ananas verleihen ihm eine sonnige, fast mediterrane Ausstrahlung. Dazu kommt eine feine Würze, die dem Wein Tiefe gibt, ohne seine Frische zu überdecken.
Besonders spannend ist die Vinifikation: Ein Großteil des Weins vergärt im Barrique, während der Rest im Edelstahl ausgebaut wird. Genau diese Kombination macht seinen Reiz aus. Das Holz bringt Struktur, sanfte Cremigkeit und einen zarten Schmelz, während der Edelstahl die lebendige Frische und Klarheit bewahrt. So entsteht ein Weißwein, der nicht nur aromatisch, sondern auch wunderbar ausgewogen wirkt.
Am Gaumen zeigt sich der Château Saransot-Dupré trocken, fein und angenehm vielschichtig. Die Frucht aus der Nase kehrt wieder, nun begleitet von einer dezenten Barrique-Prägung, die dem Wein Kontur und Eleganz verleiht. Mit seiner Mischung aus Sémillon, Sauvignon Blanc und Muscadelle verbindet er Fülle, Frische und florale Nuancen auf sehr harmonische Weise.
Ein Wein für alle, die Bordeaux einmal von seiner helleren, eleganten Seite entdecken möchten. Ideal zu Fisch, feinen hellen Saucen oder schlicht als stilvoller Begleiter eines entspannten Abends.
Geschmacks-DNA
Körper
Säure
Tannin
Süße
Finish
Aromen
Passt zu
Frankreich:fr
Frankreich liegt in Westeuropa zwischen Atlantik, Mittelmeer, Ärmelkanal und den hohen Grenzgebirgen der Alpen und Pyrenäen.
Mehr zur Region Frankreich:fr →.webp?ts=1615739446)
Château Saransot-Dupré
Château Saransot-Dupré - Bordeaux Geschichte 1756 kaufte Guillaume Raymond, Fassmacher in Listrac, seine ersten Weinberge und initiierte damit unwissentlich eine lange Reihe von Winzern, die bis heute andauert. 1875 schaffte Ovide Raymond, sein Urenkel, den Durchbruch und kaufte zwei der besten Weingüter in Listrac. Er hatte jedoch nur wenige Jahre Erleichterung, bevor die Reblaus in den Weinberg eindrang und die Reben zerstörte. 1882 folgte dann der Mehltau, der das Médoc verwüstete und die Ernte vernichtete.


